Chronik 

 

 


Vorgeschichte
Borken (Hessen)
 
 
13.11.2006
 
Ursprung (allen Übels): Eine von der Stadtverwaltung Borken (Hessen) einberufene Bürgerversammlung (Informationsveranstaltung) im Dorfgemeinschaftshaus des Stadtteils Trockenerfurth.
 
Anlass ist die Erhebung von Schaffensbeiträgen für die bereits 30 Jahre alte Kläranlage in Borken-Trockenerfurth. Betroffen davon sind alle Grundstückseigentümer der Stadtteile Dillich, Haarhausen, Nassenerfurth, Stolzenbach und Trockenerfurth.
 
Das unangebrachte taktlose und selbstherrliche Verhalten des Bürgermeisters sorgt an diesem Abend für Empörung und Zorn unter den Anwesenden: Auf die Frage eines Betroffenen beispielsweise, ob Unterlagen, die mit der Berechnung des Schaffensbeitrages zu tun haben, eingesehen werden können, antwortet das Stadtoberhaupt erst gar nicht. Es folgt lediglich der Hinweis, dass man derartige Informationen nur auf dem Gerichtsweg erhalte: „Wir leben ja in einer Demokratie, wo der Klageweg jedem offen steht“. Ohnehin habe die Kommune  alle bisherigen so gelagerten Rechtstreitigkeiten ausnahmslos gewonnen. Wer so mit den Bürgerinnen und Bürgern umgeht, darf sich nicht wundern, wenn sich Widerstand regt.
 
Einige Versammlungsteilnehmer treffen am übernächsten Tag erneut zusammen, um diese Form der Ablehnung zu organisieren. Der „Schuss“ geht nach hinten los...
 
Und das Ergebnis, wenn mehrere Deutsche zusammenfinden? Ein Verein wird ins Leben gerufen!  Obwohl nicht überall willkommen und für sinnvoll gehalten, bereichert er doch das vorhandene Borkener Spektrum: Es ist der 15. November 2006: Die "Geburtsstunde" der Interessenvertretung Klärwerk, später noch durch den Zusatz e. V. ergänzt.
 
 HNA-Artikel 2006
 
 
Weitere Chronologie:
 
  
27. November 2006:
 
Schaffensbeitragsbescheide bis zu einer Höhe von 16.000,- € treffen ein. Die Hälfte der Summe muss in einer ersten Rate bis Weihnachten 2006 bezahlt werden.
  
 
06. Dezember 2006:
 
Bürgerversammlung im Stadtteil Nassenerfurth, Dorfgemeinschaftshaus. 350 Gäste folgen der Einladung. Im Anschluss einleitender Worte durch Bernd Zuschlag und Bernd Faßhauer treten der neuen Gemeinschaft 118 Mitglieder bei, wählen Vorstand und Vertrauensleute und bestätigen die Fachanwältin für Verwaltungsrecht, Frau Ingeborg Angermann, Kassel, als Vereinsanwältin. Mit ihr war zuvor die Wahrnehmung aller zukünftigen Rechtsangelegenheiten vereinbart worden. 
  
 
24. Dezember 2006:
 
Die Mitgliederzahl steigt auf  203 Personen. Es werden mehr als 250 Widersprüche gegen die Schaffensbeitragsbescheide im Rathaus der Stadt Borken abgegeben.
 
 
22. Februar 2007:
 
Der erste Akteneinsichtstermin im Beisein unserer Anwältin bei der Stadtverwaltung Borken findet statt. Die Stadt legt die relevanten Unterlagen für die Überprüfung der Globalrechnung nicht vor. Auch mehrere Aktenanforderungen führen zu keinem nachvollziehbaren Ergebnis.
 
 
07. März 2007:
 
Die Stadt stimmt einem Musterverfahren für die Anlage Trockenerfurth zu.
 
 
02. August 2007:
 
Die erste Anhörung vor dem Anhörungsausschuss des Kreises findet statt.
 
 
11. September 2007:
 
Zweite Akteneinsicht bei der Stadtverwaltung, nachdem beim Anhörungstermin eine unzureichende Offenlegung der Unterlagen festgestellt wurde.
 
 
08. November 2007:
 
Zweiter Anhörungstermin bei der Kreisverwaltung Schwalm- Eder. Die Unterlagen, die zur Berechnung der Schaffensbeiträge führten, sind noch immer nicht komplett und in der entsprechenden Form vorgelegt.
 
 
05. Februar 2008:
 
Dritte Akteneinsicht im Rathaus Borken. Auch bei diesem Termin wird ungeprüftes Material als Nachweis vorgelegt, die Berechnungen in der Globalrechnung können nicht nachvollzogen werden. Daher Verzicht auf weitere Einsicht und Anhörung.
 
 
25. April 2008:
 
Ärger und Unverständnis im Stadtteil Gombeth: Für die zweite, inzwischen 17 Jahre alte städtische Kläranlage in der dortigen Gemarkung werden den Grundstückseigentümern ebenfalls weitere Beitragsbescheide angekündigt. Die Nachforderung treffen (siehe Großenenglis) am 20. Juni ein - bis zur Höhe von über 30.000,- € . Die HNA berichtet erstmals darüber.
 
Jahre zuvor, 1991, hatte der Bürgermeister persönlich vor 600 Personen im Bürgerhaus der Kernstadt (HNA-Bericht liegt vor) vollmundig verkündet, dass mit den bisher geleisteten Zahlungen keine weiteren Forderungen von Seiten der Stadtverwaltung zu erwarten sind, selbst im Falle einer Verteuerung der Anlage.
 
Erboste und enttäuschte Eigentümer sehen dies als Wortbruch, lassen rechtliche Schritte prüfen und schalten Anwälte ein.
 
 
09. Mai 2008:
 
Die zunächst nur auf Gombeth beschränkte Nachforderung erreicht in Form einer Voranmeldung auch den Nachbarn Großenenglis und lässt nichts Erfreuliches erwarten.
 
 
20. Juni 2008
 
Großenenglis: Die vor Wochen angekündigten Schaffensbeiträge treffen ein mit zum Teil 5-stelligen Beträgen. Ratenzahlungen werden unter Voraussetzungen angenommen, z. B. Offenlegung persönlicher Vermögensverhältnisse. Wut und Enttäuschung macht sich auch hier breit, wie in einem von der HNA veröffentlichten Leserbrief einer einheimischen Bürgerin unmissverständlich geäußert wird.
 
Das offizielle Hilfs- und Informationsangebot der Stadtverwaltung hält sich in Grenzen und beschränkt sich lediglich auf so genannte Sprechstunden in den einzelnen Stadtteilen.
 
 
09. Juli 2008:
 
Die Endfassung der Widerspruchsbegründung für die Anlage in Trockenerfurth wird der Stadt übergeben.
 
 
16. Juli 2008:
 
Der Verein verstärkt seine Öffentlichkeitsarbeit. Mit Unterstützung des Journalisten Rainer Sander entsteht der Videobeitrag „Das Klärwunder von Borken“ und wird im Internetportal nh24 veröffentlicht.
 
 
03. September 2008
 
„Der Kanal ist voll“, so das Hauptthema des BORKENER ANZEIGER in seiner neuesten Ausgabe. Das bisher nicht gerade kritisch mit den Stadtoberen in Erscheinung getretene Presseorgan berichtet erstmals auf der Titelseite vom Argwohn und dem Unverständnis Borkener Bürger in Sachen Klärwerk-Finanzierung mit einem ungewohnt umfassenden Artikel. Nun ist das Thema auch in der Metropole in aller Munde.
 
Und wer es bis dahin noch nicht weiß oder wissen konnte (wollte), kann es gleich nachlesen: Draußen, in der Provinz, nur wenige Kilometer entfernt, sind einige Unverbesserliche dabei, um gemeinsam gegen das Ganze vorzugehen: eine Interessengemeinschaft, anfangs belächelt, nicht ganz ernst genommen. Die schrecken angeblich noch nicht einmal vor einer Klage zurück.
 
 
24. September 2008:
 
Die Stadt Borken (Hessen) lehnt den Widerspruch für das Musterverfahren gegen die Anlage Trockenerfurth ab.
 
 
01. Oktober 2008
 
„Kläranlagen Borken: Es formiert sich neuer Widerstand“, berichtet das Internet-Nachrichtenorgan NH24 in einem ausführlichen Artikel auf seinem Portal.
 
Grund: „Dicke Luft“ in Kleinenglis! Engagierte Bürgerinnen und Bürger des an Einwohnern größten Stadtteils haben zum Informationsabend ins dortige Gemeinschaftshaus eingeladen. Der Saal ist brechend voll: es berichten die Vertreter der inzwischen zumindest stadtweit bekannten Bürgerinitiative aus Nassenerfurth, die Herren Bernd Zuschlag (Vorsitzender) und Bernd Faßhauer (Stellvertreter) vor überaus interessiertem Publikum aus allen umliegenden Ortschaften.
 
 
22. Oktober 2008
 
Gründungsversammlung Abteilung Gombeth: Allianz gegen Kläranlagenbeitrag erweitert (Artikel Internet-Presseorgan NH24).
 
Abteilung Gombeth, Untergruppe der Interessengemeinschaft Klärwerk e. V. entstanden. Der vorgesehene Platz im DGH Kleinenglis reicht wieder nicht aus und muss wegen bevorstehender Überfüllung kurzfristig gewechselt werden, über 200 Besucher sind der Grund dafür. 89 Personen aus Borken, Kleinenglis sowie den übrigen Stadtteilen Arnsbach, Gombeth, Großenenglis und Kerstenhausen schließen sich an diesem Abend spontan der Abteilung an. Zum Vorsitzenden wird der ortsansässige Bürger Horst D. Keßler gewählt, dazu die weiteren Vorstandsmitglieder und Vertrauensleute für die einzelnen betroffenen Orte.
 
 
26. Oktober 2008
 
Eine Delegation des Vorstandes unter Führung des Vorsitzenden trifft mit dem Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Herrn Jörg Blum, in Kassel zusammen. Dieser wird mit der Wahrnehmung aller die Abteilung Gombeth betreffenden Rechtsangelegenheiten beauftragt.
 
 
28. Oktober 2008:
 
Ab jetzt machen die „Gombether“ ernst und beginnen mit etwa 100 Widersprüchen im städtischen Rathaus.
 
 
06. November 2008:
 
Inzwischen wird auch die Öffentlichkeit außerhalb der Stadt- und Kreisgrenzen aufmerksam. Ein ganzseitiger HNA-Artikel erscheint: „Endgültig ist gar nichts“.
 
  
18. November 2008:
 
Rechtsanwalt Jörg Blum erscheint zum 1. Akteneinsichtstermin im Rathaus in Begleitung der Vereinsvertreter Friedrich Döring und Horst Paulduro. Leider werden - wie zuvor bei der KA Trockenerfurth - auch bei diesem Termin keine Nachweise für die Berechnung der Schaffensbeiträge durch die Stadt Borken vorgelegt.
 
Öffentlicher Informationsabend der Interessengemeinschaft Klärwerk e. V., Abteilung Gombeth, in Borken: B. Zuschlag, B. Faßhauer und H. D. Keßler „führen durchs Programm“ und fordern die zahlreich erschienenen Besucher auf, sich zusammenzuschließen, um gemeinsam stark zu sein.
 
Die Abteilung Gombeth wächst auf 180 Mitglieder.
 
 
25. November 2008:
 
Öffentlicher Informationsabend der Abteilung Gombeth im Stadtteil Arnsbach. Die Anzahl der Mitglieder nimmt zu.
 
 
09. Dezember 2008:
 
Die erstmals erscheinende, auf die Region Borken (Hessen) zugeschnittene  Zeitschrift TREFFPUNKT BORKEN  befasst sich mit einem ausführlichen und umfassenden Beitrag zum Thema „Bürgerbewegung gegen Kläranlagenbeiträge“ kritisch und sachlich mit der derzeitigen unbefriedigten Situation.
 
Im Netz: www.klaerwerk.npage.de. Der Internet-Auftritt steht. Wochen später richtet der Verein zusätzlich auf der virtuellen HNA-Plattform „Regiowiki“ eine Informationsseite ein.
 
 
02. Februar 2009:
 
Die Stadtverwaltung verweigert (unter dem Deckmantel des Datenschutzes) die Einsicht in benötigte Unterlagen. Der Vereinsanwalt fordert die prüfungsrelevanten Nachweise über das Verwaltungsgericht an.
 
 
03. Februar 2009:
 
Klageerhebung vor dem Verwaltungsgericht Kassel gegen die Schaffensbeitragsbescheide für die Kläranlage Trockenerfurth.
 
 
12.Februar 2009:
 
Ein weiterer Artikel der Regional-Zeitung HNA erscheint: „Ein Euro pro Minute - Der Streit um die Kläranlage Gombeth und die Kosten geht weiter“
 
 
18. Februar 2009:
 
Erste Mitgliederversammlung der Abteilung Gombeth im DGH Singlis. Der BORKENER ANZEIGER berichtet in seiner Ausgabe vom 25.02. mit dem Titel „Klärungsbedarf“ über das Ereignis.
 
 
17. März 2009:
 
Die „Karawane“ zieht weiter: Öffentlicher Informationsabend im Stadtteil Freudenthal.
 
 
27.März 2009:
 
Erste Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins im DGH Trockenerfurth. Bei den Neuwahlen wird der Gesamtvorsitzende Bernd Zuschlag einstimmig wiedergewählt, ebenso als Stellvertreter Bernd Fasshauer. Neu hinzugekommen ist in gleicher Funktion Friedrich Döring aus Kleinenglis. Die Zahl der Mitglieder hat inzwischen die 400 überschritten.
 
 
07. April 2009:
 
Der vorläufig letzte öffentliche Informationsabend findet im DGH des Stadtteils Lendorf statt.
 
 
22. April 2009:
 
Die Zahl der Mitglieder steigt auf nahezu 500 Personen.
 
 
16. Juni 2009:
 
Die Nachrichtensendung HESSENSCHAU im HR-Fernsehen befasst sich mit dem Entwurf eines für Hessen gültigen  Informationsfreiheitsgesetzes und berichtet unter anderem mit einen kurzen Beitrag landesweit über die Ziele der Bürgerinitiative aus Borken (Hessen). Die Ereignisse greift am gleichen Tag der Abgeordnete Jürgen Frömmrich (Bündnis 90/Die Grünen) in seiner Rede vor dem Hessischen Landtag in Wiesbaden als Beispiel auf und unterstreicht damit die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung.
 
 
14. August 2009:
 
Über 200 Besucher im DGH Nassenerfurt, unter ihnen Gäste aus Politik und Öffentlichkeit, verleihen dem 2. Mitglieder-Informationsabend des Gesamtvereins einen würdigen und insgesamt erfolgreichen Rahmen. Die Presseorgane BORKENER ANZEIGER, TREFFPUNKT BORKEN, HNA und NH24 berichten darüber.
 
Der Interessenvertretung gehören inzwischen mehr als 500 Mitglieder an.
 
 
20. November 2009:
 
2. Mitgliederversammlung der Abteilung Gombeth im DGH des Stadtteils Singlis aus Anlass des 1-jährigen Bestehens. Das Mitglied Marjana Schott, Landtagsabgeordnete im Hessischen Landtag, macht vor dem Wiesbadener Parlament auf das Ausbleiben der fehlenden Unterlagen aufmerksam und fordert in Form einer Anfrage das Recht auf Akteneinsicht. BORKENER ANZEIGER, HNA, NH24, SEK-NEWS und TREFFPUNKT BORKEN berichten.
 
 
12. März 2010:
 
Jahreshauptversammlung 2009 des Gesamtvereins im DGH Borken-Kleinenglis. Immer noch fehlen die benötigten Nachweise für den Bereich Gombeth. Inzwischen wurde die Stadt Borken (Hessen) zum wiederholten Male vom Verwaltungsgericht Kassel aufgefordert, zur Klage der Abteilung Trockenerfurth eine Klageerwiderung einzureichen. Als Gäste des Abends referieren kompetente Fachleute: Herr Erwin Bretthauer, Richter a. D. beim VGH Weimar, sowie Frau Rechtsanwältin Meike Schöler aus Fritzlar. Darüber berichten die Nachrichtenorgane HNA, NH24, SEK-NEWS sowie TREFFPUNKT BORKEN in ihrer Ausgabe. 
 
Die Zahl der Mitglieder nimmt zu. Langsam, aber spürbar...
 
 
14. Mai 2010:
  
Ende der Funkstille? Der Magistrat der Stadt Borken (Hessen) greift ein: In einem von der HNA veröffentlichten Artikel bestreiten die kommunalen Volksvertreter die Vorwürfe der Bürgerinitiative. Sehr wohl sei denen "umfassend und ausgiebig" Einblick in die erforderlichen Unterlagen gewährt worden. Vereinssprecher weisen diese Behauptungen in aller Form zurück. Reaktionen über HEIMATNACHRICHTEN, HNA (Leserbriefe), NH24 und TREFFPUNKT BORKEN folgen, dazu eine Gegendarstellung im BORKENER ANZEIGER. 
 

18. Mai 2010:

Etappenziel erreicht: Die lang erwartete, vom Hessischen Städte- und Gemeindebund ausgearbeitete Klageerwiderung für die Anlage in Trockenerfurt liegt vor. Vereinsmitglieder und Gäste des Abends erhalten diese Information im Verlauf der öffentlichen Vorstandssitzung. Die Nachrichtenorgane HNA, HEIMATNACHRICHTEN, NH24, TREFFPUNKT BORKEN und SEK-NEWS veröffentlichen das Ereignis.  
 
 
25. August 2010:
  
Gerichtsverhandlung Anlage Trockenerfurth vor der 6. Kammer des Verwaltungsgerichtes Kassel. Mit dem Urteil wird in ca. 4 Wochen gerechnet.
 
 
09. September 2010:
  
Klage vor Gericht abgewiesen. Verein kündigt Revision in 2. Instanz an und ruft alle Angehörigen für den 29. Oktober zur Mitgliederversammlung auf, um die zukünftige Vorgehensweise festzulegen. Die Presseorgane HNA, Heimatnachrichten, NH24 und SEK-News informieren die Öffentlichkeit.
 
 
30. Oktober 2010:
 
"Grünes Licht": Die anwesenden Mitglieder sprechen sich im Verlauf der Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus des Stadtteils Gombeth eindeutig und unmissverständlich in einer Abstimmung dafür aus, den eingeschlagen Weg gerichtlich fortzusetzen. Damit steht einer Revision nichts mehr im Wege. HNA, Heimatnachrichten und SEK-News berichten.
 
 
11. März 2011:
 
Jahreshauptversammlung im DGH Nassenerfurth: Die anwesenden Mitglieder beschließen, den bisherigen Weg konsequent fortzusetzen und wählen Vorstand und Kassenprüfer. Als Gäste weilen die Sprecher und Vertreter der Interessengemeinschaft Abwasserwillkühr aus Haunetal, Frau Almuth von Campenhausen und Herr Gerhard Maul, in Begleitung von Frau Renate Frauenfelder, FWG Haunetal, der Veranstaltung bei. NH24, Heimatnachrichten, SEK-News, Treffpunkt Borken und der neu entstandene Vereins-Blog iv-klaerwerk.blogspot.com informieren.
 
 
08. Juni 2011:
 
Bürgerhaus Borken: Über 200 Anwesende verfolgen die vom Verein IV Klärwerk ausgerichtete Informationsveranstaltung zum Thema Gesplittete Abwassergebühr. Hauptakteure des Abends sind das Vorstandsmitglied Marcel Pritsch-Rehm und der Ressortleiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises Schwalm-Eder, Herr Elmar Petrin. Die Presseorgane NH24, Heimatnachrichten Borken, SEK-News, Treffpunkt Borken und der Vereins-Blog iv-klaerwerk.blogspot.com informieren die Öffentlichkeit.
 
 
25. August 2011:
 
Bemühungen erfolglos: Der Hessische Verwaltungsgerichtshof lehnt den vom Verein eingereichten Antrag auf Revionszulassung ab. Der Vorstand lädt darauf hin für den 06. Oktober zur Mitgliederversammlung nach Borken-Trockenerfurth ein. Dort soll über die weitere Zukunft der Initiative entschieden werden.
 
 
06. Oktober 2011:
 
Die anwesenden Mitglieder sprechen sich im Verlauf der Zusammenkunft im Dorfgemeinschaftshaus des Stadtteils Trockenerfurth mit großer Mehrheit für ein Weitermachen aus und schaffen somit die Voraussetzungen für den Erhalt des Vereins. Darüber berichten die  Presse (HNA, SEK-News) und der Vereinsblog klaerwerk.blogspot.com. 
  
 
 
16. März 2012:
 
Jahreshauptversammlung 2011 im DGH Dillich. Der Verein bereitet sich auf die kommenden Gesplitteten Abwassergebühren vor und plant für seine Mitglieder baldige Hilfestellung im Umgang mit den zu erwarteten Formalitäten. Borkener Anzeiger, HNA, NH24, SEK-News, TREFFPUNKT BORKEN und der Vereinsblog iv-klaerwerk.blogspot.com informieren über die Ergebnisse der Zusammenkunft.
 
 
 
Juli 2012:
 
Unterlagen Gesplittete Abwasserbeiträge sind eingetroffen: An 3 Abenden führen sachkundige Angehörige des Vereins für alle Mitglieder Sprechtage durch und unterstüzten sie beim Ausfüllen der mehrseitigen Dokumente. Die endgültigen, abgeänderten Bescheide der Stadtverwaltung werden zum Jahresbeginn 2013 erwartet. Borkener Anzeiger, NH24, SEK-News, TREFFPUNKT BORKEN und der Vereinsblog iv-klaerwerk.blogspot.com hatten zuvor die angebotene Hilfsmaßnahme angekündigt.
 
 
 
08. März 2013:
 
Jahreshauptversammlung 2012 in Kleinenglis. Äußerst brisante Themen beschäftigen die Anwesenden im Gesellschaftsraum des Seerestaurants Stochelache: Die Stadt Borken (Hessen) hat inzwischen die Aufnahme in den kommunalen Schutzschirm beantragt, höhere Gebühren für städtische Leistungen wurden über die Tagespresse angekündigt, z. B. die nahezu Verdoppelung der Grundsteuer. Darüber hinaus ist erstmals mit wiederkehrenden Straßenanliegergebühren zu rechnen. Das Leben in der ehemals vermögenden Bergbaustadt  wird erheblich teurer werden. HNA, NH24, Treffpunkt Borken, SEK-News und der Vereinsblog iv-klaerwerk.blogspot.com informieren in ihren Ausgaben die Öffentlichkeit.
 
 
 
27. Juni 2013:

Erstmals in der Region ausgestellte Bescheide zum neuen Abwassersplitting liegen vor. Diese ermöglichen es, Kenntnis vom Aufbau des künftigen Abrechungsverfahrens zu erhalten und somit den Besuchern des Informationsabends im Bürgerhaus Borken (Hessen) praxisnah nachvollziehbaren Einblick zu gewähren. Darüber hinaus wird das neu erstellte kommunale Abgabengesetz des Landes Hessen (KAG) vorgestellt und seine Folgen für alle Haus- und Grundstückseigentümer (wiederkehrende Straßenbeiträge). Zum Thema Kommunaler Rettungsschirm sprechen kompetente und sachkundige Gastredner aus der ebenfalls betroffenen Nachbargemeine Frielendorf. Heimatnachrichten Borken, Treffpunkt Borken sowie die Internetportale nh24 und SEK-News berichten.

 

30.10.2014:
 
Öffentlicher Informationsabend im Dorfgemeinschaftshaus des Stadtteils Kleinenglis: Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Borken (Hessen) und Umgebung zum Thema Wasseruhrensprung. Vor erfreulich zahlreich anwestendem Publikum referieren mit Rudolf Bachfeld (Wiesbaden), Vors. des Deutschen Konsumentenbundes, und dem "Wasserpapst", Herrn Dipl.-Ing. Georg Hofmann (Leipzig), zwei anerkannte und sachkundige Referenten. Darüber hinaus spricht Herr Gerhard Maul (IG Haunetal). Die Internetportale nh24 und SEK-News informieren die Öffentlichkeit.
 
 
 
08. März 2015:
 
Ende einer Ära: Der bisherige Stellvertreter Bernd Faßhauer wird neues Vereinsoberhaupt. Im Verlauf der Jahreshauptversammlung im Gesellschaftsraum des Seerestaurants Stockelache, Kleinenglis, übernimmt er das Amt vom scheidenden Vorgänger Bernd Zuschlag. Neu besetzt werden auch Hauptkasse und Kassenbereich Borken/Gombeth. Nh24, SEK-News, Fritzlar-Homberger Allgemeine (HNA), Heimatnachrichten Borken und Treffpunkt Borken setzen ihren Leserkreis davon in Kenntnis.