Der Verein besteht seit Oktober 2008 aus den früheren selbständigen Abteilungen Gombeth und Trockenerfurth. Ihm gehören derzeit annähernd 430 Mitglieder beiderseitigen Geschlechts aus allen sozialen und gesellschaftlichen Schichten der ehemaligen Bergbaumetrole Borken (Hessen) und Umgebung an. Dahinter stehen noch mindestens doppelt soviel betroffene Personen: Ehegatten, Erben, Miteigentümer usw. 

Die IV Klärwerk e. V. ist damit die größte organisierte Bürgerinitiative in Nordhessen – vielleicht sogar in ganz Hessen.
 
Ihre bisherige Hauptaufgabe sah die parteiübergreifende Vereinigung hauptsächlich in der Vertretung und Unterstützung der Mitglieder, was deren berechtigtes Informationsrecht über die beitragspflichtige und umstrittene Finanzierung von zwei städtischen Klärwerken betraf.
Für die Zukunft setzt das Gemeinwesen auf folgende Schwerpunkte:
·       Rechtzeitige Ankündigung öffentlicher Vorhaben,
·       themenbezogene öffentliche Informationsabende,
·       sachkundige fachkompetente Aufklärung vor Ort und
·       speziell für Vereinsangehörige geeignete und erfolgversprechende Hilfestellungsmaßnahmen bei der Bewältigung unakzeptabler finanzieller Belastungen. Vorgesehen sind dabei besonders ehrenamtliche Beratungen zur Selbsthilfe bei Vorlage zugesandter, schwer verständlicher und daher nicht nachvollziehbarer kommunaler Verwaltungsakte.
 
Damit unterstreicht der Name "Klärwerk" im Sinne von Aufklärung seine ursprünglich erdachte Bedeutung.
 
Die Mitgliedschaft im Deutschen Konsumentenbund, Plattform gegenseitigen umfangreichen bundesweiten Informationsaustauschs, erweist sich dabei als überaus hilfreich, als wahre Fundgrube für die Umsetzung eigener Vorhaben.
 
Weitere Zahlungsaufforderungen, etwa für Kanal- und Straßensanierungskosten, sind in Zeiten enormer, zum Teil selbst zu verantwortender Verschuldung von Städten und Gemeinden und der damit verbundenen knappen öffentlichen Kassenlage jederzeit zu erwarten! Die Bürgerinitiative versteht sich im Interesse der betroffenen ortsansässigen Bevölkerung als ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes neutrales außerparlamentarisches, sich allein dem Gemeinwohl verpflichtendes Gegengewicht zu den vorhandenen örtlichen politischen und kommunalen Entscheidungsträgern, Sprachrohr und spürbar hörbares Überdruckventil des auch in Borken (Hessen) und Umgebung zahlreich vorhandenen "Wutbürgers".
 
"Natürlich müssen sich auch die Kommunen an Recht und Gesetz halten und wir erkennen auch die Notwendigkeit derart unpopulärer Maßnahmen allein schon unter dem Gesichtspunkt ökologischer Gründe an. Jedoch sollte ein rechtzeitig und gut informierter mündiger Bürger wissen, welche Möglichkeiten ihm bleiben, damit er sich auch in Zukunft noch Haus und Hof leisten kann", so die offiizielle Stellungnahme eines Vereinssprechers.
 
So erklären und berichte wir, was „geht“ und was wir nicht erreichen können, wir sagen unseren Mitgliedern, welche kommunalen „Geldsammlungen“ bereits gegen Haus- und Grundstückseigentümer beschlossen wurden und welche noch kommen.
 
Es wird in Zukunft auch Mieter betreffen, denn die Hauseigentümer müssen diese Lasten weitergeben!
  
Wir machen besonders auf bedrohte Existenzen aufmerksam, auf Vorgehen und Einschüchterungen gegen Bürger, die mehr wissen wollten, aber nicht fragen, sondern nur zahlen sollen.
 
Unsere Mitglieder sollen erfahren, wie und warum die jeden Tag wachsende Interessenvertretung noch wichtiger werden wird und wie wir sachlich und konstruktiv gegen die weitere Selbstbedienung der Verantwortlichen wirken wollen, welche Mittel uns zur Verfügung stehen und warum wir für die Zukunft unserer Stadt arbeiten.
 
Immer mehr Bürger erkennen die Taktik der tatsächlich Verantwortlichen und treten unserem Verein bei, wissen mehr und können sich informieren und organisiert wehren, lernen, mitreden und müssen nicht mehr nur glauben und zahlen oder sich einschüchtern lassen!
 
Ein Einzelner kann nicht soviel erreichen, wie wir schon gemeinsam erreicht haben und erreichen werden!